NATA

Handwerk

Was ein gut gearbeitetes Stück ausmacht

Der Unterschied zwischen schöner und herausragender Kleidung zeigt sich fast nie auf einem Foto. Man erkennt ihn erst, wenn man sie trägt.

Konfektion entsteht für Tausende gleichzeitig. Sie muss ein Kompromiss sein — sonst wäre sie nicht herstellbar. Ein Stück, das für einen Menschen genäht wird, schuldet niemandem einen Kompromiss und kann deshalb genau dort exakt sein, wo es wirklich zählt: an der Schulter, in der Taille, in der Ärmellänge.

An dem, was man nicht sieht, wird nicht gespart. Einlagen, Futter, Formbügeln, von Hand gearbeitete Kanten. Genau diese Schichten entscheiden, ob ein Stück nach einem Jahr noch genauso aussieht.

Eine Naht auf rotem Satin unter dem Nähfuß

Vier Dinge, auf denen es beruht

Der Schnitt

Der Schnitt entsteht für einen einzigen Auftrag, nicht für eine Serie. Deshalb kann er genau dort exakt sein, wo es darauf ankommt.

Der Stoff

Ausgewählt nach seinem Verhalten, nicht nach dem Musterbuch. Wie er fällt, wie er knittert, wie er einen ganzen Tag übersteht.

Die Konstruktion

Das Innere hält die Form. Futter, eine leichte Struktur im Oberteil und Formbügeln entscheiden, ob ein Stück nach einem ganzen Tag noch genauso aussieht.

Das Detail

Knöpfe, Kanten, ein Futter in einer Farbe, die nur Sie sehen. Die Kleinigkeiten, die das Stück zu Ihrem machen.

Die Anprobe

Die wichtigste Stunde des ganzen Auftrags

Bei der Anprobe entscheidet sich alles. Das Stück wird angezogen, umrundet, abgesteckt und geändert, bis es sitzt. Je nach Schnitt sind es ein bis drei Anproben — und sie enden nicht, bevor Sie zufrieden sind.

Wie ein Auftrag abläuft

Am besten zeigt man es persönlich

Beim Beratungstermin können Sie die Stoffe anfassen und sehen, wie die Modelle innen gearbeitet sind.

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